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In der Corona-Krise schaffen Bond-ETFs Transparenz
30.04.2020

In der Corona-Krise schaffen Bond-ETFs Transparenz

Viel wurde spekuliert, wie sich Bond-ETFs in einer extremen Marktkrise verhalten würden, wenn die Liquidität in einzelnen, oft kleinvolumigen Anleihen austrocknet. Würden Bond-ETFs überhaupt durchgängig gehandelt werden? Wie klappt die Preisfeststellung? Nun liegen die ersten Auswertungen über die März-Wochen mit der rekordhohen Volatilität und rasend schnellen Kursverlusten vor. Allem Anschein nach haben Bond-ETFs diese Phase sehr gut gemeistert. Zwar gab es zeitweise eine Differenz der ETF-Preise an der Börse zu dem entsprechenden NAV (Net Asset Value) der Indexbestandteile, die der ETF jeweils abbilden soll. Der Grund für diese Differenz lag allerdings darin, dass einzelne Anleihen nicht gehandelt wurden und die Indexanbieter nicht die Daten für einen NAV liefern konnten. Die Bond-ETFs selber wurden aber dennoch gehandelt, mit einem Volumen, das ein Vielfaches eines normalen Börsentages darstellte. Lob kam von allerhöchster Stelle, von der „Bank der Zentralbanken“ Bank for International Settlement:

“The NAV discounts that opened up in the corporate bond ETF market in mid-March 2020 highlighted that, especially in challenging times, ETF prices react to new information more quickly than NAVs do. Compared with the relative staleness of bond prices and NAVs, ETF prices can be useful tools for market monitoring and valuable inputs to risk management models that require up-to-date assessments, for instance trading book risk models.” (Link: The recent distress in corporate bond markets: cues from ETFs
https://www.bis.org/publ/bisbull06.pdf

Teilweise keine Anleihepreise, aber reger ETF-Handel, ist das Zauberei? Keineswegs, die Lösung ist relativ einfach. Investoren konnten sich über den ETF-Börsenhandel einigen, wie ein Paket aus US-Corperate-Bonds oder European High Yields zu bepreisen ist. Für diese Bond-Körbe in Form von ETF-Anteilen gab es Käufer und Verkäufer, wogegen nicht jede Anleihe einzeln zu handeln war. Die robuste Infrastruktur aus Market Makern, ETF-Emittenten und Investoren hat auch im Stress gut funktioniert. Die DWS hat das Verhalten von Bond-ETFs im volatilen März 2020 in einer detaillierten Analyse dargestellt: (ETF trading in volatile times. Link:
https://www.dws.com/insights/investment-insights/etf-trading-in-volatile-times/

Fazit: Sind ETFs ein Gewinner der aktuellen Marktvolatilität? Das ist noch zu früh zu sagen, aber die Diskrepanz zwischen illiquiden einzelnen Anleihen und rege gehandelten Bond-Körben ist vielen Investoren aufgefallen. Darunter sind sicherlich einige, die beim nächsten Mal nicht wieder auf dem falschen Fuß erwischt werden wollen.

Joachim Althof
althof@gfd-finanzkommunikation.de
+49 (0) 89 – 21 89 70 87

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