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Facebook hat ein ESG-Problem
29.07.2019

Facebook hat ein ESG-Problem


Der Social-Media-Gigant ist aus ESG-Indizes der Indexanbieter S&P und MSCI geflogen. Facebook muss seine Investoren mit besserer Unternehmensführung überzeugen.

Der Blog von GFD Finanzkommunikation über Exchange Traded Funds (ETFs).

Von wegen zahnloser Tiger: Die Kriterien der ETFs, die Aktien unter Berücksichtigung von Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance; ESG) auswählen, machen nicht vor großen Namen halt. Der Social-Media-Gigant Facebook ist aus dem S&P-500 ESG Index geflogen, wegen erheblicher Schwächen in den Kategorien Soziales und Unternehmensführung. Wie Reid Steadman, Global Head of ESG bei S&P Dow Jones Indices, sehr deutlich ausführt, haben die Datenschutz-Skandale zu einer erheblichen Abwertung bei der Governance-Wertung geführt. Insgesamt beträgt der ESG-Score laut S&P Dow Jones nur 21 von maximal 100, viel zu wenig, um in den Index aufgenommen zu werden.

Damit steht S&P Dow Jones Indices nicht alleine da. Vergleicht man die entsprechenden ETF-Portfolios, hat es Facebook ebenfalls nicht in den MSCI USA ESG Index geschafft. Während Facebook in der Standard-Variante des Index an Platz 4 prominent vertreten ist, sucht man den Wert im ESG-Index vergeblich. Dagegen sind Microsoft, Alphabet, Netflix und Adobe in den Top 15 des MSCI USA ESG-Index, Techkonzerne sind also nicht grundsätzlich benachteiligt.

Sicher – die Bedeutung der ESG-Indizes ist noch klein. An die Standardindizes nach Marktkapitalisierung, in denen Facebook weiter hoch gewichtet ist, ist ein vielfach höheres Anlagevolumen gekoppelt. Allerdings liegt die Wachstumsdynamik ganz eindeutig bei ESG-ETFs. Vor allem institutionelle Investoren achten auf eine ESG-Auswahl, diese könnten langfristig für Facebook als Investoren wegfallen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sollte sich schnell um bessere, transparente Unternehmensprozesse kümmern. Denn ESG-Ratings sind relativ. Wenn andere Unternehmen die Latte bei den ESG-Kriterien höher legen, könnte der Abstand sogar noch größer werden.

 


Joachim Althof

althof@gfd-finanzkommunikation.de
+49 (0) 89 – 21 89 70 87

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