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Die Blockchain wird bleiben!
20.03.2019

Die Blockchain wird bleiben!

Wer gedacht hat, dass der Trend zu Geschäftsmodellen auf Basis kryptographisch gesicherter, dezentral gespeicherter Werteinheiten – Blockchain-Technologie also – eine vorübergehende Erscheinung ist, sollte sich vielleicht doch noch etwas länger und intensiver damit beschäftigen. Die wichtigste Botschaft der prominent besetzten Crypto Asset Conference an der Frankfurt School of Finance and Management lautet: „Die Blockchain wird bleiben!“

Indiz Nummer eins: BaFin, Deutsche Bundesbank und EZB wissen sehr genau, dass es sich um eine disruptive Technologie handelt, die eine ganze Reihe von Marktteilnehmern überflüssig machen könnte, wie Börsen, Clearingstellen, Depotbanken, und richten sich darauf ein. Die Regulierungsbehörden schaffen ersten Rahmenbedingungen für die Krypto-Zukunft und klassifizieren die digitalen Werteinheiten je nach Funktion in Payment Token, Utility Token und Security Token. Dabei gibt es keine Grauzonen, Anleger sollten sich an das neuen Krypto-ABC also schon einmal gewöhnen. Und für Blockchain-Firmen gibt es ebenfalls keine Extrawürste – das hat die Konferenz ebenfalls klar gemacht. Wer Kredite vergibt, ist eine Bank, wer einen Marktplatz betreibt, ist eine Börse – ob dies mit Euro oder Bitcoin passiert, ist erst einmal egal. Anders herum gedacht gibt es somit keinen Grund, eine Blockchain-Bank oder eine Blockchain-Börse zu verhindern.

Ein weiteres Vorurteil, das auf der Konferenz widerlegt wurde, ist der angeblich fehlende Praxistest der Blockchain-Techologie in der „Realwirtschaft“. Michael Spitz, Co-Chef von Main Incubator (Commerzbank), LBBW-Corporate-Finance-Chef Joachim Erdle sowie Alexander Höptner von der Börse Stuttgart präsentierten mehr als ein Dutzend Beispiele, wie Finanzierungen im Wert von mehreren 100 Millionen Euro über eine Blockchain abgewickelt wurden. Jüngst war es eine kryptographisch gesicherte Handelsfinanzierung, mit nur drei statt früher sieben beteiligten Parteien und einer Abwicklung in wenigen Stunden statt über mehrere Tage. Überdies sind Finanzierungen in der Planung, bei denen es – Banken aufgepasst! – kein Bookbuilding mehr gibt – die Blockchain-Technologie erlaubt den Austausch von Geld und Forderung in realtime.

Ein anderes Vorurteil wurde allerdings leider erneut bestätigt: Europa entwickelt, USA trommelt lauter. Dass JP Morgan öffentlichkeitswirksam einen JP Coin zur internen Verwendung vorgestellt hat, wurde eher mit einem müden Lächeln quittiert. Eine technologisch überholte Fingerübung mit fraglichem Nutzen: „Da sind wir in Europa viel weiter!“, so der Tenor der Experten.

Joachim Althof
althof@gfd-finanzkommunikation.de
+49 (0) 89 – 21 89 70 87

 

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